AstraZeneca weniger Wirksam bei der südafrikanische Coronavirus Variante Beta B.1.351

Südafrikanische Coronavirus SARS-CoV-2 Variante Beta B1351
Südafrikanische Coronavirus SARS-CoV-2 Variante Beta B1351
Teil 3 von 5 Beiträgen der Serie Coronavirus SARS-CoV-2 Varianten

Am 18. Dezember 2020 meldete das südafrikanische Gesundheitsministerium die Coronavirus SARS-CoV-2 Variante 501.V2 (auch bekannt als B.1.351). Diese Variante soll noch ansteckender sein als die bereits hochansteckende britische Variante Alpha B.1.1.7 und auch bei jungen Leuten einen schweren Krankheitsverlauf hervorrufen können.

Mehrere Studien weisen darauf hin, dass Menschen, die mit der Wildtyp Variante infiziert waren, weniger gut vor einer Neuinfektion mit B.1.351 geschützt sind, da die neutralisierenden Antikörper  gegen das veränderte Virus weniger wirksam sind. Beta B.1.351 verursacht häufiger schwere Erkrankungen als andere Coronavirus SARS-CoV-2 Mutationen und hat möglicherweise die zweite Welle der COVID-19-Pandemie im Lande angetrieben, da sich die Variante schneller ausbreitet als andere frühere Mutationen des Virus.

Der Impfstoff von AstraZeneca zeigte einen deutlichen Wirksamkeitsverlust bei leichten und moderaten Infektionen, weshalb Südafrika die Verabreichung dieses Impfstoffs Februar 2021 bis auf weiteres aussetzte. Die WHO spricht sich für eine Impfung mit AstraZeneca aus, weil die Impfung dennoch vor schweren Infektionen schützen kann.

Forscher von Pfizer und BioNTech analysierten lediglich 20 Bluttests um Anfang 2021 bekannt zu geben, dass ihr Impfstoff Schutz gegen N501Y, einer Mutationen der Variante Beta 501.V2, bietet.

Anfang Februar 2021 wurde die Variante Beta B.1.351 bereits in über als 30 Ländern nachgewiesen. In Österreich gibt es (Februar 2021) Anhaltspunkte dafür, dass sich in Teilen des Bundeslands Tirol die SARS-CoV-2-Mutante Beta B.1.351 immer mehr ausbreitet. In Deutschland wurde Beta B.1.351 Anfang Januar 2021 erstmals nachgewiesen.

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