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Chronik zu Donald Trumps Coronavirus SARS-CoV-2 Infizierung und Genesung

Infektion Coronavirus Präsident Donald Trump USA
Donald Trump: Chronik seiner Infektion

Donald Trumps Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und dessen Genesung verlief für viele wie eine Wunderheilung. Spekulationen gab es darüber, ob der US-Präsident sich überhaupt mit dem Coronavirus angesteckt habe, oder ob ein eventuell schwerer Verlauf verheimlicht wurde.

Mittwoch, 30. September:
18:00 Uhr: Am Abend fliegt der Präsident in Begleitung mit seiner Beraterin Hope Hicks zu einer Kundgebung nach Minnesota. Hicks bemerkte am selben Tag Symptome, die auf eine Covid-19-Erkrankung hindeuten.

Donnerstag, 1. Oktober:
13:00 Uhr: Die Beraterin des Präsidenten, Hope Hicks, wird positiv auf das Virus getestet. Zu diesem Zeitpunkt hat Donald Trump das Weiße Haus schon verlassen, um an einem Event in einem Golf-Club in Bedminster, New Jersey, teilzunehmen. Er hatte Kontakt mit über 100 Personen, mit denen er drinnen als auch draußen sprach.
Die New York Times berichtete, das Augenzeugen den Präsidenten hier schon als „schläfrig“ wahrnahmen.

20:00 Uhr: Laut dem „Wall Street Journals“ soll Trump bereits vor dem Interview mit Fox-News über einen Schnelltest von seiner Infektion gewusst haben.

21:00 Uhr: Trump bestritt ein Telefon-Interview mit Sean Hannity bei Fox News, seine Stimme klingt. Der Präsident erklärt, er und seine Frau hatten engen Kontakt zu der auf Corona positiv getesteten Hope Hicks gehabt und ließen sich deshalb testen. Ein vorheriger positiver Schnelltest wurde nicht erwähnt.

22:45 Uhr: Donald Trump twittert, dass seine enge Beraterin Hope Hicks positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Er und die First Lady warten auf ihre Testergebnisse und bereiten ihre Quarantäne vor.

Freitag, 2. Oktober:
00:54 Uhr: Trump twittert:„Heute Nacht wurden die First Lady und ich positiv auf Corona getestet. Wir werden das gemeinsam durchstehen“. Laut eines „Wall Street Journals“-Berichts soll es sich hierbei um den zweiten positiven Test handeln.

11:00 Uhr: Trumps Gesundheitszustand hat sich verschlechtert. Er hat hohes Fieber. Die Sauerstoffsättigung seines Blutes sinkt auf unter 94 Prozent, weshalb zusätzlicher Sauerstoff verabreicht wird.

16:00 Uhr: Der Präsident wird in das Militärkrankenhaus „Walter-Reed“ geflogen, wo er einige Tage zur Kontrolle verbleiben soll.

Ihm gehe es sehr gut und er ist fit genug um seiner Arbeit nachzugehen, sagte sein Leibarzt Sean Conley in der Nacht zum Samstag.
Der Präsident werde unter anderem mit dem Medikament Remdesivir behandelt. Zusätzlich erhielt er 8 Gramm des experimentellen und noch nicht zugelassenen Antikörper-Cocktail REGN-COV2. Weiterhin wurden Trump Zink, Vitamin D, das Magenmittel Famotidin, das Schlafhormon Melatonin und Aspirin verabreicht.

Samstag, 3. Oktober:
11:30 Uhr: Leibarzt Sean Conley sagt, dass es eine Vorsichtsmaßnahme gewesen sei, Donald Trump ins Krankenhaus zu bringen. Wann Trump aus dem Krankenhaus entlassen werden könne, kann noch nichts gesagt werden. Man müsse aber in der ersten Woche agieren, damit sich der Zustand in der zweiten Woche nicht verschlimmere.

13:20 Uhr: Donald Trump meldet sich über Twitter und dankt dem Personal des Militär-Krankenhauses. Die Ärzte und Krankenpfleger seien „alle großartig“, dank ihnen fühle er sich gut.

15:00 Uhr: Leibarzt Conley gibt eine schriftliche Stellungnahme heraus. „Der Präsident wurde erstmals mit Covid-19 am Abend des Donnerstags, 1. Oktober, diagnostiziert und bekam den ersten Antikörper-Cocktail von Regeron am Freitag, den 2. Oktober“, heißt es in der Mitteilung.

18:00 Uhr: Während sein Leibarzt Trumps Einlieferung ins Krankenhaus als „reine Vorsichtsmaßnahme“ abtut, bestätigt Stabschefs Mark Meadows am Samstagabend im TV-Sender Fox News, dass die Corona-Infektion einen schwereren Verlauf angenommen hätte als zunächst dargestellt. „Er hatte Fieber, die Sauerstoffsättigung seines Bluts war rapide gefallen.“ Das habe die Ärzte dazu veranlasst, ihm zusätzlichen Sauerstoff zu verabreichen und ihn ins Walter-Reed-Krankenhaus zu verlegen.

Sonntag, 4. Oktober:
11:30 Uhr: Der Sauerstofflevel im Blut Donald Trumps ist wieder auf 98 Prozent gestiegen. Die Ärzte stellten sogar in Aussicht, dass der Präsident Trump möglicherweise schon am Montag ins Weiße Haus zurückkehren könnte.

16:00 Uhr: Ein Präsidentenkonvoi verlässt das Krankenhaus. Aus einem gepanzerten SUV heraus winkte Donald Trump seinen Anhängern zu, um wenige Minuten später wieder zurück in das Krankenhaus gebracht zu werden.

Montag, 5. Oktober:
02:00 Uhr: Die „New York Times“ berichtet, dass Trumps Gesundheitszustand wesentlich schlechter war als am Sonntag verkündet wurde. Ihm wurde offenbar Dexamethason verabreicht, das für Corona-Infizierte mit einem „schweren oder kritischen Verlauf“ gedacht war.

10:00 Uhr: Stabschef Mark Meadows erklärte gegenüber dem Sender Fox News: „Wir sind weiterhin optimistisch, dass der Präsident im Laufe des Tages ins Weiße Haus zurückkehren kann“. Er sprach von einem „unglaublichen Fortschritt“.

Dienstag, 6. Oktober:
20:20 Uhr: Das Weiße Haus bezeichnet Donald Trump als Corona-„Überlebenden“. Die Werte des Präsidenten seien stabil, sein Blut weise einen Sauerstoffsättigungsgrad zwischen 95 und 97 Prozent auf. Das Weiße Haus plant schon das nächste TV-Duell.

Mittwoch, 7. Oktober:
Nach Angaben seines Arztes hat Donald Trump seit mehr als 24 Stunden keine Symptome einer Covid-19-Erkrankung mehr.

Samstag, 10. Oktober:
Neun Tage nach dem positiven Corona-Test ist Präsident Donald Trump nicht mehr ansteckend, erklärte am Samstagabend Leibarzt Sean Conley. Donald Trump erfülle alle Anforderungen für die komplette Aufhebung der Isolationsregeln. Es bestehe nach aktuellem Erkenntnisstand kein Risiko mehr, dass der Präsident das Coronavirus an andere Menschen überträgt.

Montag, 12. Oktober:
Der US-Präsident Donald Trump ist nach Angaben seines Leibarztes Sean Conley negativ auf das Coronavirus getestet worden. Er fügte hinzu, dass neben den Antigentests auch andere Labordaten hinzugezogen wurden, um sicherzustellen dass der Präsident nach seiner Corona-Infektion nicht mehr ansteckend sei.