Neue Coronavirus Welle: So sicher wie die jährliche Grippewelle

Es fing mit nur einen Infizierten an …
Die Corona-Krise fing in Deutschland mit nur einem einzigen Infizierten an. Patient-X infizierte in kurzer Zeit andere, die wiederum andere Ansteckten. In kurzer Zeit sprang der Coronavirus Sars-CoV-2 auf hunderte und hunderttausende Menschen über.

Nur dank staatlich angeordneter „Corona-Regeln“ und der Disziplin aller, erreichten wir in Deutschland eine Eindämmung der Infektionen.

Effektiv ist eine Kontaktsperre, doch wer versorgt die Isolierten? Abstandsregeln helfen nicht, wenn der Virus über infizierte Oberflächen zu uns gelangt. Eine ständige Desinfektion aller Oberflächen schützt uns nicht vor dem Husten Infizierter.
Grundsätzlich ist keine der einzelnen Maßnahmen die perfekte Lösung im Kampf gegen COVID-19, doch die Summe aller Regeln hat uns dorthin geführt, wo wir heute stehen.

… und pausierte erst bei 180.000 Infizierten und 8.500 Toten
Der ersten Welle konnten wir dank weitläufiger Regeln und der Disziplin aller Einhalt gebieten. Doch der Virus ist nicht weg. Solange auch nur ein Mensch den Virus in sich trägt, wird eine zweite Welle kommen – wenn wir komplett auf alles bisher Bewährtes Verzichten.

Weitere Corona-Wellen sind so sicher wie die jährlichen Grippe-Wellen
Ein neuer und gefährlicher Corona-Virus hat das Licht der Welt erblickt, fand den Weg aus dem Tierreich heraus in unsere Zivilisation hinein. Aussterben wird er nicht, solange es Menschen gibt. Wir müssen lernen mit ihm zu leben. Coronavirus Sars-CoV-2 wird im Laufe der Zeit mutieren und sich womöglich, zu einem Schnupfen-Virus entwickeln. Doch bis das geschehen ist, müssen Risikopatienten geschützt werden.

Bis das Virus sich abschwächt, brauchen wir Regeln
Virologe Prof. Dr. Christian Dorsten (Leiter der Virologie an der Berliner Charité), meinte in seiner Podcast-Folge vom 11.Juni 2020: „Das Virus wird wohl in jedem Fall harmloser werden“.

Bis dies passiert, müssen wir mit dem Virus leben. Die Geschichte wiederholt sich. Es dauerte Jahrzehnte und Generationen, bis die mittel- und südamerikanischen Ureinwohner eine Immunität gegen die eingeschleppten Grippeviren der Europäer entwickelten. Und es starben mehr Menschen an der sogenannten „spanischen Grippe“ vor 100 Jahren als in den beiden Weltkriegen.

Heute sind wir technisch besser aufgestellt als noch vor 100 Jahren. Wir können Infektionsherde schnell erkennen und lokal angepasste Maßnahmen zur Abwehr ergreifen.

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Aber solange kein Impfstoff gegen Sars-CoV-2 existiert, müssen wir uns auf die Vernunft aller verlassen.

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