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Symptom „Arrhythmie“ – Gefährliche Herzrhythmusstörung?

Defibrillator, Herz, Kreislauf

Unter einer Herzrhythmusstörung (HRS) versteht man eine Störung der normalen Herzschlagfolge. Herzrhythmusstörungen gehören zu den häufigen Symptomen. Oft macht sich ein Herzstolpern (Palpitationen) oder kurzzeitiges Aussetzen des Herzschlags bemerkbar.

  • Bei der Arrhythmie wird unterschieden zwischen:
  • respiratorische Arrhythmie,
  • absolute Arrhythmie,
  • Extrasystolie
  • atrioventrikuläre Leitungsstörungen

Herzrasen wird häufig als ein regelmäßiges oder auch unregelmäßiges Klopfen beschrieben, das bis in den Hals zu spüren ist. Bei vorgeschädigten Herzen kann sich aufgrund der zu hohen Herzfrequenz eine bestehende Herzschwäche verschlechtern, was sich durch
Luftnot äußern kann.
Herzschmerzen (Angina Pectoris) können ebenfalls vorkommen. Liegt eine langsame Rhythmusstörung vor, können Schwindel, Kollapszustände oder eine Ohnmacht auftreten.

Bei gefährlichen Herzrhythmusstörungen ist die Auswurfleistung des Herzens so stark eingeschränkt, dass ein ausreichender Kreislauf nicht mehr gewährleistet ist und Patienten das Bewusstsein verlieren.

Corona-Schutzimpfungen können ebenfalls Herzrhythmusstörungen verursachen. In Großbritannien wurde am 14. Dezember 2021 eine Studie über den Zusammenhang zwischen Herzmuskelentzündungen und Corona-Schutzimpfungen veröffentlicht, wonach bei 38 Millionen Impfungen 385.508 Krankenhauseinweisungen aufgrund einer Herzrhythmusstörung registriert wurden. Auf 100.000 Corona-Schutzimpfung kommen nach dieser Studie durchschnittlich 1.014 Personen, die wegen einer Herzrhythmusstörung in ein Krankenhaus eingewiesen wurden. Diese Zahl entspricht 1.01 Prozent aller in dieser Studie vermerkten Geimpften.

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) analysierte von Patienten gemeldete unerwünschte Impfnebenwirkungen aus dem Zeitraum vom 27. Dezember 2020 bis zum 31. März 2022. Demnach wurden je 100.000 Impfungen lediglich 4,8 Fälle gemeldet. Die britische Studie verzeichnet 1014 Fälle je 100.000 Impfungen.

Anmerkung: Nicht jeder, der nach einer Impfung dieses Symptom bemerkt, meldet es seinem Arzt als unerwünschte Nebenwirkung einer Schutzimpfung. Dies erklärt, weshalb ein im Alltag häufig auftretendes Symptom im Zuge von Corona-Schutzimpfungen relativ selten gemeldet wird und dadurch Statistiken zu Impfnebenwirkungen verfälscht.