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Symptom „Hypästhesie“ – herabgesetzte Empfindlichkeit der Haut

Empfindungsstörungen der Haut

Hypästhesie (auch Hypoästhesie genannt) bezeichnet eine verminderte Empfindlichkeit der Berührungs- und Drucksensibilität der Haut. Oft ist sie verbunden mit einer Störung

  • der Schmerzwahrnehmung (Hypalgesie),
  • der Temperaturwahrnehmung (Thermhypästhesie) und
  • der Vibrations- und Lageempfindung (Pallhypästhesie).

Ist nur eine Körperseite betroffen, spricht man von Hemihypästhesie. Ein völliger Sensibilitätsausfall wird Anästhesie genannt. Verwandt mir der Hypästhesie ist die Parästhesie, eine meist kribbelnde Missempfindungen bei Berührungen.

Corona-Schutzimpfungen können ebenfalls eine Hypästhesie verursachen. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) analysierte von Patienten gemeldete unerwünschte Impfnebenwirkungen aus dem Zeitraum vom 27. Dezember 2020 bis zum 31. März 2022. Demnach wurden je 100.000 Impfungen etwa 1,13 Fälle gemeldet.

Anmerkung: Nicht jeder, der nach einer Impfung dieses Symptom bemerkt, meldet es seinem Arzt als unerwünschte Nebenwirkung einer Schutzimpfung. Dies erklärt, weshalb ein im Alltag häufig auftretendes Symptom im Zuge von Corona-Schutzimpfungen relativ selten gemeldet wird und dadurch Statistiken zu Impfnebenwirkungen verfälscht.