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Symptom „Kopfschmerzen“ als häufige Begleiterscheinung bei Krankheiten

Ermüdung, Syndrom, Krankheit

Als Kopfschmerz oder Kopfweh werden Schmerzempfindungen bezeichnet, die im Kopfbereich auftreten. Sie beruhen auf der Reizung von Schädel, Hirnhäute und Blutgefäße im Gehirn, Hirnnerven oder den obersten Spinalnerven. Die eigentliche Gehirnsubstanz hingegen ist nicht schmerzempfindlich.

Kopfschmerzen zählen zu den Allgemeinsymptomen. Allgemeinsymptome sind unspezifische Krankheitszeichen. Sie können als Symptome auf bestimmte Krankheiten hinweisen, sind jedoch nicht immer verwertbar.

Kopfschmerzen gehören, neben den Rückenschmerzen, zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen. 4–5 % der Bevölkerung leiden täglich unter Kopfschmerzen. Etwa 70 % leiden unter kurzen oder chronischen (langanhaltenden) Kopfschmerzen.

Corona-Schutzimpfungen können ebenfalls Kopfschmerzen verursachen. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) analysierte von Patienten gemeldete unerwünschte Impfnebenwirkungen aus dem Zeitraum vom 27. Dezember 2020 bis zum 31. März 2022. Demnach wurden je 100.000 Impfungen etwa 36,84 Fälle gemeldet.

Anmerkung: Nicht jeder, der nach einer Impfung dieses Symptom bemerkt, meldet es seinem Arzt als unerwünschte Nebenwirkung einer Schutzimpfung. Dies erklärt, weshalb ein im Alltag häufig auftretendes Symptom im Zuge von Corona-Schutzimpfungen relativ selten gemeldet wird und dadurch Statistiken zu Impfnebenwirkungen verfälscht.