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Symptom „Myokarditis“ – aktute & chronische Herzmuskelentzündung

Herz Notfall

Myokarditis (eine Herzmuskelentzündung) bezeichnet entzündliche Erkrankungen des Herzmuskels aufgrund unterschiedlichen Ursachen. Unterschieden werden akute von chronischen Formen der Herzmuskelentzündung. Die akute Myokarditis kann in eine chronische übergehen.
Wenn bei einer Herzmuskelentzündung auch die Herzinnenhaut (Endokard) und der Herzüberzug (Epikard) betroffen, wird von einer Pankarditis gesprochen.

Herzmuskelentzündungen verlaufen oft symptomlos, können aber auch lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen auslösen und zum plötzlichen Herztod führen.

Wie verbreitet eine Myokarditis ist, bleibt aufgrund der unterschiedlichen Symptomatik überwiegend unbekannt. In den USA wird die relative Häufigkeit (Inzidenz) auf 1–10 Fälle je 100.000 Einwohner und Jahr geschätzt.
Es wird angenommen, dass 1–5 % der Virus-Infektionen mit einer Herzmuskelentzündung einhergehen.

Ursachen

Eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis) kann durch Pilze, Parasiten, Viren und Bakterien verursacht werden. In den USA und Europa werden in mehr als 50 % der entdeckten Fälle Enteroviren für eine Myokarditis verantwortlich gemacht. Aber auch Influenzaviren, Adenoviren und Mumpsviren führen zu einer Herzmuskelentzündung.

Corona-Schutzimpfungen können ebenfalls Herzmuskelentzündung verursachen. In Großbritannien wurde am 14. Dezember 2021 eine Studie über den Zusammenhang zwischen Herzmuskelentzündungen und Corona-Schutzimpfungen veröffentlicht, wonach bei 38 Millionen Impfungen 1.574 Personen eine auftretende Herzmuskelentzündung nicht überlebten. Auf 100.000 Corona-Schutzimpfung kommen durchschnittlich 4,14 Personen, die an einer Herzmuskelentzündung verstarben.

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) analysierte von Patienten gemeldete unerwünschte Impfnebenwirkungen aus dem Zeitraum vom 27. Dezember 2020 bis zum 31. März 2022. Demnach wurden je 100.000 Impfungen lediglich etwa 1,3 Fälle gemeldet. Die Schwere der Erkrankungen wird ersichtlich, das PEI führt Herzmuskelentzündungen als unerwünschte Reaktionen auf.

Anmerkung: Nicht jeder, der nach einer Impfung dieses Symptom bemerkt, meldet es seinem Arzt als unerwünschte Nebenwirkung einer Schutzimpfung. Dies erklärt, weshalb ein im Alltag häufig auftretendes Symptom im Zuge von Corona-Schutzimpfungen relativ selten gemeldet wird und dadurch Statistiken zu Impfnebenwirkungen verfälscht.