Impfstoff Valneva VLA2001: Weniger Nebenwirkungen

Corona Impfstoff gegen COVID-19 und den Coronavirus SARS-CoV-2 für JugendlicheCorona Impfstoff gegen COVID-19 und den Coronavirus SARS-CoV-2 für Jugendliche
Corona Impfstoff gegen COVID-19 und den Coronavirus SARS-CoV-2 für Jugendliche

Der Totimpfstoff VLA2001 des österreichisch-französischen Herstellers Valneva nutzt den kompletten abgetöteten Krankheitserreger, statt nur ausgewählte Virusproteine. Im Kampf gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 wird diese Impftechnik beispielsweise in China eingesetzt.

In Europa ist der Corona-Impfstoff von Valneva der einzige Impfstoff in dieser Gruppe von Totimpfstoffen, der eine Chance auf Zulassung hat.
In der Phase 2-Studie zeigte die Impfung von ca. 150 Probanden im Alter zwischen 18 und 55 Jahren eine gute Verträglichkeit und Wirksamkeit. Ende April ging die Impfstoffentwicklung in die Phase-3 über. In einer Studie wird die Wirksamkeit des Impfstoffs von Valneva mit dem zugelassenen Impfstoff AstraZeneca verglichen. In einer weiteren Studie wurde die Wirksamkeit des Valneva Impfstoffs als Auffrischimpfung mit sechs weiteren Impfstoffkandidaten verglichen. Die Rekrutierung von Probanden für die Phase-3-Studie wurde im Juni abgeschlossen, erste Ergebnisse werden voraussichtlich im September 2021 bekannt gegeben.

Valneva wird danach einen Zulassungsantrag stellen – sofern die Studienergebnisse positiv sind. Im Januar wurde mit der Europäischen Kommission ein Vertrag über den Verkauf von 60 Millionen Impfstoffdosen diskutiert. Im April kündigte Valneva jedoch an, bilaterale Gespräche lieber auf Länderbasis führen zu wollen. Nach Angaben des Herstellers wurde die Produktionskapazität des Covid-19-Impfstoffs erweitert, genaue Angaben zu Produktionsmengen machte das Unternehmen jedoch nicht.

Im Allgemeinen haben inaktivierte Impfstoffe, Totimpfstoffe, weniger Nebenwirkungen als Lebendimpfstoffe. Aus diesem Grund fallen heute die meisten Impfstoffe in diese Kategorie. Im Vergleich zu Lebendimpfstoffen besteht keine Notwendigkeit, zeitlichen Abstand zu anderen Impfstoffen zu halten.

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